Lipödem

Die Dunkelziffer von Lipödem ist hoch!

Ein Lipödem entsteht meist in Phasen hormoneller Veränderung (Pubertät, Schwangerschaft, Menopause, …). Auch massive Belastung / Stress oder genetische Veranlagung spielen eine große Rolle und so werden in Familien gehäuft Betroffene mit Lipödem diagnostiziert. Häufig wird ein Lipödem als Lymphödem fehldiagnostiziert oder als einfache Fettleibigkeit abgetan.

Lipödem – die „totgeschwiegene“ Krankheit

Wird erstmals der Verdacht auf Lipödem geäußert, fühlen sich viele Patientinnen häufig alleingelassen. Im „Informationsdschungel“ des Internets verliert man schnell den Überblick – und man bleibt mit zahlreichen offenen Fragen zurück.

Wichtige Umfrage zum Lipödem

Wie können wir euch besser unterstützen? Bitte nehmt dazu an dieser anonymen Umfrage teil:

Vielfältige Körperformen mit Lipödem

Bild:  © KI-generiert von Edburg Edlinger und Simone Beiser mit ChatGPT, Microsoft Copilot, Google Gemini 

Der Check:  Habe ich ein Lipödem? Soll ich einen Arzt – eine Ärztin konsultieren?

Bitte beantworte die folgenden Fragen für dich. Ein Lipödem zeichnet sich vor allem durch die Kombination von Formveränderung und Schmerzsymptomatik aus.

Zum Check Lipödem

1. Die Fettverteilung (Proportionalität)
  • Disproportionalität: Wirken deine Beine (und/oder Arme) im Vergleich zum Oberkörper deutlich kräftiger, obwohl du vielleicht eine schmale Taille hast?
  • Stopp-Phänomen: Endet die Fettgewebsvermehrung abrupt an den Knöcheln (oder Handgelenken), sodass die Füße (und Hände) im Vergleich sehr schlank aussehen? (Sogenannte „Reiterhosen“ oder „Säulenbeine“)
  • Diät-Resistenz: Hast du festgestellt, dass Sport und Diäten zwar zu Gewichtsverlust am Oberkörper und im Gesicht führen, sich der Umfang an Beinen und Gesäß aber kaum verändert?
2. Schmerz und Missempfindungen
  • Druckschmerz: Reagieren deine Beine oder Arme bereits auf leichten Druck (z. B. wenn ein Kind auf den Schoß klettert oder eine Katze darüberläuft) empfindlich oder schmerzhaft?
  • Spontanschmerz: Hast du oft ein Spannungsgefühl, ein „Schweregefühl“ in den Beinen oder Armen oder einen dumpfen, drückenden Schmerz nach langem Stehen oder Sitzen oder längerem Arbeiten mit den Armen?
  • Wetterfühligkeit: Verschlimmern sich die Beschwerden an warmen Tagen oder bei niedrigem Luftdruck?
3. Neigung zu Hämatomen (Blaue Flecken)
  • Leichte Berührung: Bekommst du sehr schnell blaue Flecken, oft ohne dass du dich an eine konkrete Verletzung oder einen Stoß erinnern kannst?
4. Hautstruktur und Tastbefund
  • Gewebebeschaffenheit: Fühlt sich das Unterhautfettgewebe knotig oder uneben an (ähnlich wie Styroporkugeln unter der Haut)?
  • Hautoberfläche: Zeigen sich deutliche Dellen (oft als „Cellulite“ missverstanden, beim Lipödem jedoch oft tiefer und schmerzhaft)?
5. Schwierigkeiten mit Abnehmen, leichte unerklärliche Gewichtszunahme
  • Gewichtszunahme bei Hormonumstellung: Hast du in Phasen hormoneller Veränderung unerklärlich viel Gewicht zugenommen (Pubertät, Schwangerschaft, Menopause, …)
  • Bemerkst du trotz gesundem Lebensstil (regelmäßig Bewegung, gesunde Ernährung, gutes Stressmanagement, Work-Life-Balance) eine Gewichtszunahme bzw. kannst trotzdem nicht abnehmen?
6. Die Dynamik im Tagesverlauf (Ödemkomponente)
  • Zunahme der Beschwerden: Merkst du, dass deine Beine oder Arme gegen Abend deutlich praller, schwerer oder schmerzhafter sind als am Morgen (auch wenn die Schwellung nicht so stark ist wie bei einem reinen Lymphödem)?
7. Symmetrie-Check
  • Beidseitigkeit: Treten die Veränderungen und Schmerzen an beiden Beinen (oder Armen) nahezu identisch auf? Ein Lipödem ist eine symmetrische Erkrankung. Einseitige Schwellungen deuten eher auf Venenprobleme (Abklärung Gefäßspezialist sinnvoll = Phlebologe/Phlebologin) oder ein Lymphödem hin.
8. Familiäre Vorbelastung (Genetik)
  • Die „Statur“ in der Familie: Gibt es in deiner weiblichen Verwandtschaft (Mutter, Oma, Tanten) Frauen mit einer sehr ähnlichen Körperform oder den beschriebenen Schmerzsymptomen? Es gibt Hinweise auf genetische Veranlagung und gehäuftes Vorkommen in Familien.

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Was du jetzt tun kannst: Notiere dir deine Antworten und vereinbare einen Termin bei einer/m Facharzt/Fachärztin für Lymphologie. Ein Lipödem muss behandelt werden und eine frühe Diagnose verbessert die Lebensqualität erheblich.

 

Welche Ärzt:innen sind auf Lipödem spezialisiert?

Eine Lipödem-Diagnostik sollte nur von spezialisierten Ärzt:innen erfolgen. Wichtig ist auch zu wissen, dass die Krankenkassen ausschließlich eine Diagnose von Lympholog:innen akzeptieren. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn eine Liposuction notwendig ist und ein Krankenstand postoperativ benötigt wird.

Für die Diagnosestellung kann ich wärmstens empfehlen:

Dr. Markus Killinger (Lymphologe & Allgemeinmediziner)

Unholzen 140
6320 Angerberg
Cave: Er nimmt nur noch Lipödem- und Lymphödem-Klient:innen auf
www.dr-killinger-angerberg.com

Die einzige Lipödem-Chirurgin meines Vertrauens:

Dr. Corinna Giera

Medicent, Innrain 143
6020 Innsbruck (weitere Praxen in Salzburg und München)
www.drgiera.com

Foto: Luca Gábor
Dr. med. Markus Killinger und Diätologin Edburg Edlinger 

Wo findet man Orientierung, Anschluss und Hilfe?

Die bestmögliche Behandlung eines Lipödems erfolgt im Rahmen eines interdisziplinären Ansatzes. Dabei arbeiten verschiedene Fachrichtungen, darunter spezialisierte Ärzt:innen, Physiotherapeut:innen, Psychotherapeut:innen und Diätolog:innen eng zusammen und bilden gemeinsam das Fundament einer erfolgreichen Therapie. Auch Selbsthilfe-Organisationen bieten Unterstützung an.

Größtes Netzwerk für Lipödembetroffene online: Lymphnetzwerk
Selbsthilfe & Organisationen Lipödem in Österreich

Österreichische Lymphliga
www.lymphliga.at/lipoedem

Selbsthilfegruppe Lipödem Österreich / Verein ChronischKrank
www.chronischkrank.at/selbsthilfegruppe/lipoedem-oesterreich
Kontakte: www.chronischkrank.at
Facebook: www.facebook.com/groups/lipoedemaustria

Selbsthilfe Vorarlberg Lipödem
www.selbsthilfe-vorarlberg.at/lipodem

Was fördert die Entstehung eines Lipödems?

Wir wissen, dass die genetische Veranlagung eine große Rolle spielen kann. Oft finden wir in einer Familie oder über Generationen Betroffene mit Lipödem. Auch Phasen von hormonellen Veränderungen (Pubertät, Menopause, Schwangerschaft, Hormonbehandlung …) können einen Schub oder den „Kick off“ auslösen. Nicht zuletzt ist ein erhöhtes Körperfett bzw. Übergewicht ein Risikofaktor für die Entstehung.

 

Wie hängen Übergewicht und Lipödem zusammen?

Tatsächlich sind etwa 78 % der Lipödempatientinnen gleichzeitig von Übergewicht oder Adipositas betroffen. Hohes Körpergewicht oder eine starke Gewichtszunahme erhöhen das Risiko für die Entwicklung eines Lipödems. Abnehmversuche sollten immer in Begleitung einer spezialisierten Diätologin durchgeführt werden und nie auf eigene Faust in Angriff genommen werden.

 

Wie können Diätologinnen und Diätologen helfen?

Das Ernährungsmanagement leistet einen wesentlichen Beitrag zum Behandlungserfolg und zur Zufriedenheit der Klientinnen. Durch eine genussvolle und nährstoffdeckende Ernährungsstrategie streben wir folgende Ziele an:

  • Ernährungszustand verbessern
  • genussvolles gesundes Essverhalten unterstützen
  • Lebensqualität verbessern
  • eine gesunde Gewichtsabnahme begleiten und eine Haltephase diätologisch und genussvoll pflegen
  • optimal auf die operative Behandlung vorbereiten (Liposuction)

 

Gibt es eine spezielle Lipödem-Diät, die Betroffenen helfen kann?

Aus diätologischer Sicht ist es zu früh, von einer spezifischen „Lipödem-Diät“ zu sprechen. In der zuletzt 2024 veröffentlichten ärztlichen Behandlungsleitlinie (S2k) werden in Sachen Ernährungsmanagement empfohlen:

Darüber SOLLTE aufgeklärt werden:

  • bei gleichzeitigem Übergewicht oder Adipositas kann das Arm- bzw. Beinvolumen durch Gewichtsreduktion mit einer geeigneten Ernährung reduziert werden
  • kurzfristige Diäten vermeiden und stattdessen Essgewohnheiten dauerhaft auf eine individuell angepasste, gesunde Ernährungsweise umstellen
  • mit Ernährung Blutzucker- und Insulinspiegel und damit Lipogenese und inflammatorische Prozesse günstig beeinflussen
Die Leitlinie gibt auch "Kann" - Empfehlungen - hier ist aber die Datenlage schwach

Das KANN empfohlen werden (Mein Kommentar: Muss aber nicht):

  • mediterrane Ernährung (bei Bedarf hypokalorisch) aufgrund der antientzündlichen Eigenschaften
  • ketogene Diät (bei Bedarf hypokalorisch)

Die Datenlage ist aber schwach und der Effekt einer ketogenen Diät nicht herausragend genug, dass ich persönlich bereit wäre, mich derart in meiner Ernährung einschränken zu lassen. Je alltagsferner die Diät gestaltet ist, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, diese Ernährung nicht dauerhaft einhalten zu können. Oder es kommt noch schlimmer und man entwickelt eine Essstörung, was es unbedingt zu verhindern gilt.

Ketogene Diät bei Lipödem

Wissenschaftliche Arbeit 10.2025
Ernährungstherapeutisches Potenzial und Einfluss auf Symptomatik, Anthropometrie und Lebensqualität
M. Singer, E. Edlinger, J. Wild, K. Nigl
FH Gesundheitsberufe OÖ, Studiengang Diätologie, Linz „Diätologie“

Ich hatte die Ehre, meinen Kollegen Matthias Singer bei seiner Bachelorarbeit zu betreuen. Lesen Sie mehr über seine Ergebnisse hier:

Ein herzliches Dank für das große Engagement an Matthias Singer!

Bachelorarbeit von M. Singer, E. Edlinger, J. Wild und K. Nigl über Ketogene Diät bei Lipödem und welches Potenzial und welchen Einfluss sie auf Symptomatik, Anthropometrie und Lebensqualität haben kann.

Ernährungstherapeutisches Potenzial und Einfluss auf Symptomatik, Anthropometrie und Lebensqualität M. Singer, E. Edlinger, J. Wild, K. Nigl FH Gesundheitsberufe OÖ, Studiengang Diätologie, Linz „Diätologie“

Stopp! Kohlenhydrate sind kein Feind!

Und eines vorweg, nur weil man ein Lipödem hat, müssen wir den Kohlenhydraten keine Kriegserklärung machen. Es gibt so viele Lösungen und Ansätze, wie wir Betroffenen mit Lipödem Gutes tun können! Also keine Angst. Nun ein genussvolles Schmökern!

Kohlenhydrate-Matti-Eddi

Darf ich bei Lipödem Kohlenhydrate essen?

Ja, bitte! Auch du bist ein Mensch mit Bedürfnissen! Ich nehme dir nichts weg, was du liebst! Ich helfe dir auf einem genussvollen Weg zu einer guten Ernährung für den Alltag! Denn nur eine langfristig schlaue Ernährung ohne Extremismus bringt dauerhaften Erfolg und Lebensqualität. Auf dem Bild sieht man jeweils 120 g Kohlenhydrate in Form von Lebensmitteln verpackt. Diese Menge benötigt durchschnittlich unser Gehirn pro Tag!
Mit der linken Ladung hätten wir super Treibstoff mit Extranährstoffen für unseren Hirnstoffwechsel:

  • 1 Portion (Vollkorn)nudeln
  • 1 (Vollkorn)weckerl
  • 1 Glas Milch
  • 1 Apfel
  • 1 handvoll Walnüsse
  • 2 Karotten

Foto:  © Edburg Edlinger & Matthias Singer

Die rechte Variante ist ein Extrembeispiel, wie es sich unser Hirn einfordern würde, wenn wir eben bei komplexen Kohlenhydraten zu sparsam waren. 120 g Kohlenhydrate befinden sich durchschnittlich in etwa 200 g Süßigkeiten, leider mit wenig Sättigung und ordentlich Extrakalorien durch ca. 100 g Fett.

Wann sollte man eine Diätologin oder einen Diätologen aufsuchen?

Sofern man eine der folgenden Checkfragen mit „JA“ beantwortet, ist dies ein Anlass, eine Ernährungsfachkraft zu kontaktieren.

  • Ich fühle mich nicht wohl in meinem Körper und möchte abnehmen. Ich schränke mich ein und es belastet mich.
  • Ich teile Lebensmittel in gut und böse ein.
  • Ich lasse Lebensmittel weg, weil es mir jemand empfohlen hat. Diese Person war aber keine Diätologin und hat keine Kenntnisse über meine Ernährung.
  • Ich meide gewisse Lebensmittel, obwohl ich sie gerne essen würde.
  • Ich denke sehr oft an Essen.
  • Ich habe oft ein schlechtes Gewissen, Gewissensbisse oder negative Gefühle beim oder nach dem Essen.
  • Ich kann mein Essen nicht genießen.

Welche weiteren Therapiemöglichkeiten stehen bei Lipödem zur Verfügung?

  • Physiotherapie – Bewegung

  • Kompressionstherapie

  • Psychotherapeutische Unterstützung

  • Liposuction

  • Lymphdrainage (bei Lymphödemen)

Physiotherapie – Bewegung

Regelmäßige Besuche von physiotherapeutischen Behandlungen können das Lipödem nicht heilen, sehr wohl aber Symptome deutlich lindern und die Lebensqualität verbessern. Physiotherapeut:innen unterstützen Betroffene mit gezieltem Bewegungstraining, Kompressionsbehandlungen und manuellen Lymphdrainagen.

Ziele der Physiotherapie:

  • Schmerzen reduzieren
  • Beweglichkeit verbessern
  • Lymphabfluss unterstützen
  • Bindegewebe entlasten

 

Bild:  © KI-generiert von Edburg Edlinger  mit Google Gemini

Kompressionstherapie

    Die Kompressionstherapie ist ein zentraler Baustein in der Behandlung des Lipödems und wird in der Leitlinie klar empfohlen. Medizinische Kompressionsstrümpfe helfen, den Druck im Gewebe zu erhöhen und dadurch Schmerzen sowie Spannungsgefühle zu reduzieren. Viele Betroffene berichten, dass sich die Beine oder Arme damit leichter und stabiler anfühlen. Zudem kann die Kompression Schwellungen entgegenwirken und den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.

    Wichtig ist: Die Wirkung entsteht durch regelmäßiges Tragen im Alltag – nicht nur „ab und zu“. Gerade in Kombination mit Bewegung entfaltet die Kompression ihren vollen Nutzen. Auch wenn es anfangs ungewohnt ist, lohnt es sich dranzubleiben. Gut angepasste Strümpfe können die Lebensqualität deutlich verbessern und mehr Sicherheit im eigenen Körper geben.

    Psychologische Unterstützung

    Ein weiterer nicht zu unterschätzender Eckpfeiler der Lipödem-Therapie ist die psychologische Betreuung durch eine Psychologin oder einen Psychologen. Lipödem-Patientinnen haben häufig mit Vorurteilen und Stigmatisierung zu kämpfen. Die psychotherapeutische Behandlung beim Lipödem unterstützt Betroffene dabei, trotz der Erkrankung ein liebevolles und gesundes Verhältnis zum eigenen Körper aufzubauen und dadurch mehr Selbstakzeptanz und Lebensqualität zu gewinnen.

     

    Liposuction – Was ist das und wie weit hilft sie?

    Eine Liposuktion beim Lipödem ist ein chirurgischer Eingriff zur dauerhaften Entfernung des krankhaft vermehrten Unterhautfettgewebes, um Beschwerden zu lindern und den Krankheitsverlauf zu verlangsamen. Wichtig zu wissen ist, dass eine derartige Absaugung keine Heilung des Lipödems bewirkt, sehr wohl aber zur Verbesserung der Schmerzen, des Druckgefühls, der Hämatomneigung, der Bewegungseinschränkungen und letztendlich der Lebensqualität führen kann. Auch ist eine Liposuction leider kein Freibrief dafür, seinen gesunden Lebensstil aufzugeben.

    Die einzige Lipödem-Chirurgin meines Vertrauens:

    Dr. Corinna Giera

    Medicent, Innrain 143
    6020 Innsbruck (weitere Praxen in Salzburg und München) 
    www.drgiera.com 

     

    Lymphdrainage (nur bei Lymphödemen)

    Ein bei gleichzeitig vorliegendem Lymphödem indizierte Behandlung ist die manuelle Lymphdrainage, die von Physiotherapeut:innen und Heilmasseur:innen mit entsprechender Zusatzqualifikation praktiziert wird.  Durch sanftes Ausstreichen des Gewebes wird überschüssige Gewebsflüssigkeit abtransportiert, was häufig Schweregefühl, Spannungen und Druckempfindlichkeit lindert. Zusätzlich kommt es durch ein Lockern des Gewebes und das Beruhigen des Nervensystems zu einer erheblichen Schmerzreduktion. Gerade nach operativen Eingriffen (Liposuction) wird diese Methode auch eingesetzt.