Blog Edburg Edlinger

Neuigkeiten, genussvolle Momente und mehr von Diätologin Edburg Edlinger

Meine neue Praktikantin Katrin Sattler stellt sich vor

Mi 8. Mai 2019

Nachdem Katrin nun bereits die 2. Woche bei mir ist und wir gemeinsam schon viel erlebt haben, darf sie sich heute endlich vorstellen. Gemeinsam haben wir letzte Woche auf dem VDD Ernährungskongress inspirierende Beiträge für unsere deutschen KollegInnen serviert. Und nun wurde sie zum Dichten inspiriert innocent!

„Ernährungstherapie –

In der Schulzeit wurde mein Interesse dafür geweckt,
danach wollte ich gleich schauen was dahinter steckt.
Ein Praktikum im Jahr 2012/13 bei Eddi kam mir da gerade recht,
um zu sehen, die Ernährungstherapie wirkt effektiv und ist echt!
Zielstrebig verfolgte ich mein neu gestecktes Ziel, mit dem Selbsterhalterstipendium nach Bad Gleichenberg, denn dort lernt man viel!
Als krönenden Abschluss meiner Ausbildung darf ich nun noch einmal die Ernährungsexpertise von Eddi genießen
und einige Anregungen auch in meine zukünftige Tätigkeit als Diätologin gießen…  smile

Genussvolle Grüße Diätologin in spe Katrin Sattler

6. Mai - Internationaler Anti-Diät-Tag

Mo 6. Mai 2019

Heute serviere ich zwischen 15 und 16 Uhr im Radio U1 Tirol mit Redakteurin Rosi Aigner-Gertl spannende Infos zum internationalen Anti-Diät-Tag!

Dieser Tag ist allen Opfern von Diätwahnsinn gewidmet. Die Anzahl an Essstörungen nimmt zu! Medien überschwemmen tagtäglich mit neuen extremen Diätformen, die wir in der professionellen Ernährungsberatung niemals empfehlen würden.
Diät kommt eigentlich aus dem altgriechischen und steht für gesunde Ernährungs- und Lebensweise, und dafür stehen wir Diätologen mit unserem Namen.
Für viele ist Essen längst nicht mehr ein genussvolles Thema, sondern assoziiert mit Angst, Verunsicherung und Gewissensbissen.

Wer sein Leben zu genießen weiß, ist auch selbst zu genießen.

 

GenießerInnen sind öfter:

optimistisch
glücklich
ausgeglichen
entspannt
treiben eher Sport
ernähren sich gesünder
sind öfter an der frischen Luft
sind seltener einsam
ergreifen häufiger Maßnahmen zur Krankheitsprophylaxe

Die 7 Genussempfehlungen für einen unbeschwerten Essalltag:

  1. Genuss braucht Zeit
  2. Genuss und genießen ist erlaubt
  3. Genuss geht nicht nebenbei
  4. Weniger ist mehr
  5. Aussuchen, was einem gut tut
  6. Ohne Erfahrung kein Genuss
  7. Genuss ist alltäglich

Genussvolle Grüße Diätologin Edburg Edlinger & Diätologin in spe Katrin Sattler

Ist intermittierendes Fasten nachhaltig?

Mi 17. April 2019

Heute serviere ich zwischen 10 und 11 Uhr im Radio U1 Tirol mit Redakteur Peter Marksteiner eine Information zum Thema intermittierendem Fasten

Das Leben im Schlaraffenland stellt unser Gewicht vor eine schwere Herausforderung. Entsprechend kreativ werden Ansätze, um sich überschüssigen Kilos zu entledigen.

Beim Intervallfasten gibt es verschiedene Strategien wie „5:2“ mit fünf normalen Tagen und zwei eher strengen Fastentagen pro Woche. Eine andere Variante ist das „alternate-day fasting“, bei der Fasten-Tage und Tage mit normaler Nahrungsaufnahme abwechseln. Eine weitere Variante ist die „16:8“ Methode, an welcher pro Tag innerhalb von 8 Stunden gegessen werden darf und 16 h essfreie Zone sind.

Was?
Einige werden jetzt etwas verzweifelt schauen, andere tun es längst. Was hat es also damit auf sich?

Die Idee, dass Intervallfasten gesundheitliche Vorteile hat, beruht auf einigen Tierstudien. Hier hatten zum Beispiel Nagetiere, deren Kalorienaufnahme zeitweise stark eingeschränkt war, eine längere Lebensdauer. Der Lebenswandel von Ratten unterscheidet sich aber durchaus von dem der Menschen.

2018 wurde 3 systematische Übersichtsarbeiten publiziert und 15 Studien mit insgesamt 1000 Testpersonen ausgewertet. ALLERDINGS WAR DIE MAXIMALE STUDIENDAUER 1 JAHR. Die Ergebnisse sind mit anderen Ernährungsprogrammen zur Gewichtsreduktion vergleichbar und kein Wundermittel. Es fehlen auch Langzeituntersuchungen! Meine Erfahrung als 22 Jahre wirkende Diätologin ist ganz klar: Nur nachhaltige Ernährungsumstellung wirkt langfristig und richtet keinen Schaden an!

Ein altbewährter Jungbrunnen, ohne Verzicht:

Einen Anti-Aging-Effekt und eine erfolgreiche Körperfettabnahme kann man auch einfacher erreichen: ca. 3-4 h vor dem Schlafengehen ein leichtes Abendessen genießen! Das sorgt für eine gute tiefe Schlafqualität und lässt uns am Morgen frisch und munter aufwachen.
Ein spätes Essen oder ein Herfallen über Süßigkeiten und Snacks sorgt für einen schlechten Schlaf, am nächsten Tag ist man entsprechend gerädert. Noch dazu hat man zu später Stunde dem Stoffwechsel eine Riesenladung Energie zugemutet, die sich besonders gerne in Form von unbeliebten Fettdepots abspeichern.

Mir liegt es besonders am Herzen, dass meine KlientInnen keine zu großen Veränderungen in ihrem persönlichen Ess-Alltag vollziehen müssen, auch wenn es bei manchen Erkrankungen ohne gewisse Einschränkungen nicht geht. Jede Verhaltensveränderung bedeutet einen immensen Energie- und Kraftaufwand, der auf der anderen Seite Ressourcen nimmt. Als Diätologin weiß ich, dass jedes Lebensmittelverbot, jede gröbere Sanktion und Einschränkung in seinen Essgewohnheiten zur Reduktion der Lebens- und Genussqualität führt und zu einer übertriebenen Auseinandersetzung mit Essen und einhergehenden Gewissensbissen führen kann.
Insbesondere die Gewichtsreduktion ist wohl eine der größten Herausforderungen für uns und die Betroffenen selbst. Nichts ist schwerer, als in unserer adipogenen Umwelt Lösungen zu finden, um normalgewichtig zu bleiben oder zu werden.
Wir sind täglich viel zu vielen verführerischen Ernährungsreizen ausgesetzt. Jedes noch so kurz gesichtete Essensbild oder auch nur das Wort  Schokolade  zum Beispiel ist ein Reiz, der Bedürfnisse weckt und uns das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt.
In meiner ernährungsmedizinischen Beratung tauche ich in einer 1,5 stündigen Erstsitzung in die persönliche Essenswelt meiner KlientInnen ein, versetze mich in ihren Alltag, der durch Beruf, Familie, Freundeskreis, Hobbies, … geformt wird. Gemeinsam erarbeite ich mit meinen KlientInnen individuelle Lösungen, um mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel zu bewirken. Dabei ziehe ich nicht nur die Schublade Übergewicht aus diesem Menschen und wühle in dieser herum, sondern betrachte die gesamte Person mit ihrer Lebenswellt, Wünschen und weiteren gesundheitlichen Problemen.
Mich hat es immer schon fasziniert, wozu  Menschen bereit sind, mit welchem Preis, nur um möglichst schnell maximalen Gewichtsverlust zu erleben. Je sensationeller und schräger die Radikaldiät X in Zeitschrift Y, umso attraktiver scheint dies zu sein. Dauerhaft ein klein wenig besser zu essen, intensiveres Genussmanagement zu betreiben, mehr Alltagsbewegung und / oder Sport in den Alltag zu integrieren ist einfach zu einfach, gleichzeitig aber auch wieder so schwierig, weil es bedeutet, sich langfristig auszurichten, um seine persönliche Balance zu finden.
Mein Spezialgebiet sind „Adipöse HungerkünstlerInnen“ , so habe ich die Gruppe benannt, die übergewichtig ist und sicherlich genetisch veranlagten Hintergrund hat. Das heißt, diese Menschen müssen hart kämpfen, um überhaupt im Normbereich zu bleiben. Diese Menschen stellen fest, dass sie bei gleicher Essensmenge und Essqualität und Bewegung im Vergleich zu anderen zunehmen, während andere damit sogar schon wieder abnehmen würden. Diese Menschen sind verständlicherweise besonders verzweifelt und häufig Opfer und Praktizierende von sehr radikalen Maßnahmen. Diese Menschen kommen auch zu mir, vertrauen sich mir an und werden von mir ernst genommen. Ich versuche sie nach bester Möglichkeit zu unterstützen und zu motivieren, um mehr Wohlbefinden und Gesundheit zu erreichen. Tatsächlich isst ein beträchtlicher Teil dieser Personen bereits zu wenig, lebt in einer Mangelernährung, weshalb ihr System, ihre Stoffwechselfabrik noch weniger für sie arbeitet. Diese Menschen programmieren sich perfekt auf das Überleben, auch wenn wir das hier im Schlaraffenland gar nicht mehr brauchen.

Es gibt nur eine Lösung bei Übergewicht: die individuelle Lösung! Es gibt nicht ein pauschales Erfolgsmodell für alle Übergewichtigen, weil die Ursachen und Hintergründe so unterschiedlich sind. Hinter jedem übergewichtigen Menschen steckt eine Person mit unterschiedlichem System, Stoffwechsel, Essgewohnheiten, Bewegungsgewohnheiten und Umweltfaktoren, die auf diese einwirken.

Checken Sie Ihr Ernährungskonzept nach folgenden Aspekten:

Passt das Ernährungskonzept zu meinem persönlichen Essalltag?
Verbessert sich damit mein Essverhalten oder bin ich auf dem Weg zu einer Essstörung?
Esse ich damit ausreichend von allen Nährstoffen?
Wie wirkt sich das Ernährungskonzept auf meine Leistungsfähigkeit, Stimmung, meine Arbeit aus?
Wie wirkt sich das Ernährungskonzept auf meinen Partner, meine Kinder, meine Familie aus?
Kann ich mein Essen genießen, mich aufs Essen freuen?

Spannende Nachlese zum Intermittierenden Fasten:

www.medizin-transparent.at/intervallfasten
www.dge.de

Genussvolle Grüße Diätologin Edburg Edlinger

Alkoholgenuss statt Überdruss

Di 2. April 2019

Morgen Mi 3. April gibt es zwischen 10 und 11 Uhr im Radio U1 Tirol mit Redakteurin Rosi Aigner-Gertl Tipps für einen genüsslicheren Umgang mit Alkohol

Wein, Bier und Co sind Genussmittel, die manchmal oft in Massen fließen anstelle einen genussvollen Platz zu bekommen. Tatsächlich ist Alkohol ein Suchtgift, täglicher Konsum führt zur Toleranzentwicklung und Dosissteigerung und bereits kleine Mengen erhöhen das Risiko für unterschiedliche Krebsarten, angefangen vom Mund bis zum Darm. Alkohol für den Genuss in Gesellschaft zu trinken, soll und darf sein. Aber Alkohol ist kein gesundheitsförderliches Mittel!

Alkohol ist eine Kalorienbombe
Ein 3/4 l Wein entspricht dem Energiegehalt einer 100 g Tafel Schokolade und 4 kleine Bier sind auch mit einer 100 g Tafel Schoko gleichwertig.

Trinkt man täglich beispielsweise 1 Flasche Bier zu viel, summiert sich so innerhalb von einem Jahr ein Energieplus von 12 kg Körperfett. Bei denjenigen, die mehr trinken und nicht diesen Effekt merken, muss man davon ausgehen, dass sie eine ordentliche Mangelernährung entwickeln. Denn offensichtlich wird bereits zu wenig gegessen und zu viel getrunken und das lässt die Muskulatur schrumpfen.

Meine Genießertipps:

1. Vor jedem alkoholischen Getränk ein paar Schluck Wasser und nach jedem Schluck Alkohol wieder ein Schluck Wasser, damit man den nächsten Schluck mehr genießen kann.

2. Besser weniger und in Gesellschaft, als alleine! Allein zu trinken ist ein großer Risikofaktor für Abhängigkeit.

3. ,,Das brauche ich jetzt.‘‘ / ,,Das habe ich mir jetzt verdient.‘‘ – Ertränke deine Sorgen nicht in Alkohol, sondern lass es raus! Sprich mit deinem Partner oder ruf deine Freunde an.

Genussvolle Grüße Diätologin Edburg Edlinger & Diätologin in spe Kerstin Krickl

Trinken ist Doping Nummer 1

Di 26. März 2019

Morgen Mi 27. März gibt es zwischen 10 und 11 Uhr saftige Tipps für mehr Wohlbefinden im U1 Radio Tirol mit Redakteurin Rosi Aigner-Gertl.

Flüssigkeit ist das Lebenselixier. Trinkmuffel werden nicht nur mit Müdigkeit, Konzentrationsabfall, Kreislaufproblemen, Schwächegefühl und Kopfschmerzen, sondern auch mit Krampfneigung bestraft.

Zu sparsame (Wasser!)-Trinker müssen auch mit negativen Auswirkungen auf ihr Essverhalten rechnen. Typisch sind Heißhungerattacken und schnelles Essen. Außerdem haben dann größere Essensmengen im Magen Platz, wodurch wir automatisch mehr essen.
Ausreichendes Trinken ist also nicht nur ein Fitmacher, sondern auch ein natürliches Sättigungsmedikament, mit welchem viele ihre Wohlfühlform halten können.

Auf die Frage hin, wieviel man denn trinken soll, gibt es eine einfache Antwort: 30 ml pro Kilogramm Körpergewicht. Das entspricht bei einer 70 kg schweren Person 2100ml pro Tag.

Unser Trinktipp: Trinken Sie regelmäßig über den Tag verteilt, und besonders dann, wenn Sie Leistung erbringen müssen – sei es körperlich oder geistig. Wir befinden uns in der luxuriösen Lage, herrlich erfrischendes Wasser aus der Leitung trinken zu können, eine Tatsache, die nur wenigen Ländern auf der Welt vorbehalten bleibt.
Alternativen zu Wasser sind Mineralwasser, diverse heiße oder kalte, ungesüßte Tees,
eventuell mit einem Spritzer Zitronensaft oder sehr stark verdünnte Fruchtsäfte. Mein Favorit für die (noch) kühlen Tage: Wasser mit ein paar Orangenscheiben und einer Zimtstange, 1 Stunde ziehen lassen und voilà, ein genussvolles Getränk ist entstanden.

Genussvolle Grüße Diätologin Edburg Edlinger & Diätologin in spe Kerstin Krickl

Genussvolle Fastenzeit mit weniger Fett

Mi 20. März 2019

Heute serviere ich wieder einen Ernährungsbeitrag im U1 Radio Tirol. Diesmal will die Redakteurin Rosi Aigner-Gertl den Fetten ein Fastenthema widmen. Hört mehr heute zwischen 10.00 und 11.00.

Versucht folgende Fett-Tipps für euch umzusetzen:

Weniger Fertigprodukte genießen

Wer selbst zubereitet, weiß, was hineinkommt. Fertigprodukte und -gerichte sind oft wesentlich fettreicher und werden in Sachen Kaloriengehalt unterschätzt.

Genussvoller Umgang mit Butter

Butter entfaltet ihr Aroma erst bei einer gewissen Temperatur. Deshalb Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank geben und man hat ein streichfähigeres und geschmacksintensiveres Resultat.

Versteckte Fette genussvoll einsparen

Fettreiche Wurst wie Salami und Co schmecken viel besser, wenn man sie hauchdünn geschnitten auf das Brot legt und sie im wahrsten Sinne des Wortes auf der Zunge zergehen kann. Beißt man von einer Salami ab, hat man mehr im Mund und deutlich weniger Geschmack!

Genussvolle Grüße Diätologin Edburg Edlinger

Schneegenuss für meine Freizeit-Balance

Samstag 16. März 2019

Heute Schneegenuss am Rangger Köpfl

Eine intensive aber sehr erfolgreiche Woche liegt hinter mir und da juckt es mich dann ganz besonders, dass ich raus in die Sonne komme.

Skifahren habe ich mit etwa 5 Jahren gelernt und liebe es auch heute noch, die Piste hinunterzuwedeln. Das Rangger Köpfl war schon in der Kindheit unser Hausberg. Ich bin ja eine gebürtige Völserin und unsere Wochenenden sahen im Winter immer gleich aus: Zu Hause Skibekleidung und Skischuhe anziehen. Ski schultern und dann zu Fuß zur Bushaltestelle etwa 5 min marschieren. Dann fuhren wir mit dem Gratis-Skibus nach Oberperfuss zur Liftstation und „aufi aufm Berg“. Wir fuhren dann den ganzen Tag Ski mit einer kurzen Einkehrpause auf eine Suppe oder einen Germknödel und dann ging es wieder mit Bus und zu Fuß in den Skischuhen nach Hause. Für viele Kinder ist das heute wahrscheinlich unvorstellbar, erfreuen sich die meisten doch eines chronischen Shuttle-Service ihrer engagierten Eltern, die dafür selbst ordentlich ins Strudeln kommen … 

Ein genussvolles Wochenende,
eure Diätologin Edburg Edlinger

Neues Fastenthema: Handyfasten

Mitwoch 11. März 2019

Interview zum Thema Handy-Fasten am 13. März zwischen 11.00 und 12.00 Uhr im U1 Radio Tirol mit Rosi Aigner-Gertl

Der Wecker läutet, die Augen gehen auf und schon nehmen wir unser Handy in die Hand. Auch zum Frühstück kommt das Handy mit an den Tisch. Was wir dabei oft unterschätzen, ist die Flut an Informationen, die unser Verdauungssystem im wahrsten Sinne des Wortes stressen.

Zu viel Handykonsumation macht Stress und das wirkt sich ungünstig auf unser Essverhalten aus. Essen wird zu einem unbewussten Prozess, der nebenbei stattfindet.
Dadurch essen wir unkontrolliert viel und zu schnell.

Essen genießen und verdauen –

oder gestresst aufs Handy schauen?

Gemeinsam mit meiner Praktikantin Kerstin serviere ich euch nun ein paar Tipps für einen genussvolleren Alltag mit mehr Handy-Auszeiten.

Handyfreie Zone beim Essen

Jetzt wollen wir nicht gestört werden. Wir sind es uns wert, unser Essen in aller Ruhe zu genießen. Wir sollten viel mehr unser Essen mit unseren Mitmenschen genießen, anstatt uns von zusätzlichen Anrufen, Arbeitsaufträgen und E-Mails die gemütliche Ess-Atmosphäre zerstören zu lassen.

Freizeitgenuss ohne Handygenuss

Beim Freizeitgenuss mit Familie und Freunden das Handy abschalten. Genießt das hier und jetzt und lasst niemanden dazwischenfunken.

Abends abschalten – Handy ausschalten

Überlegt euch eine Uhrzeit am Abend, ab der ihr nicht mehr erreichbar sein wollt und im wahrsten Sinne des Wortes abschalten könnt. Berufliche Gespräche zu später Stunde wirken nach und liegen im Schlaf noch einige Zeit im Munde.

Eine genussvolle Zeit wünschen euch eure Diätologinnen
Edburg und Kerstin

Meine Praktikantin stellt sich vor

Mo 11. März 2019

Hallihallo,

ich freue mich, mich heute auf Eddis Blog vorstellen zu dürfen. Mein Name ist Kerstin Krickl, ich bin 23 Jahre alt und bin auf direktem Weg aus dem flachen Niederösterreich ins gebirgige, schöne Tirol gekommen, um hier 5 Wochen lang an Eddis Seite mein letztes Praktikum zu absolvieren. Letztes Praktikum? Ja, denn in Kürze werde ich mein 3-jähriges Diätologie-Bachelorstudium abschließen und darf mich sodann selbst Diätologin nennen.
Eddi hat gemeint, ihr interessiert euch dafür, was ich gerne esse. Als erstes ist mir da der Apfel in den Kopf gekommen – ich liebe Äpfel! Cliché erfüllt 😉 Tja, ich kann euch erleichtern, Schokolade liebe ich mindestens genauso sehr. Vor ein paar Jahren vertrat ich die Meinung, Essen muss gesund sein, das ist das Wichtigste! Aber irgendwann habe ich gemerkt: Verbote machen meinen Gusto auf Schokolade (und die Schokoladenstücke selbst) nur noch größer. Seitdem ist mein Motto: Balance is everything. Und damit bin ich mit Sicherheit sowohl körperlich, als auch geistig gesünder unterwegs. Und genau das möchte ich euch auch mitgeben!

Genussvolle Grüße,
Kerstin

Frauen stärken am Weltfrauen-Tag

Freitag 8. März 2019

Heute ist der Weltfrauentag!

Ein HOCH auf uns Frauen zum heutigen Weltfrauentag! Immer noch gibt es weltweit viel Ungerechtigkeit gegenüber unserem Geschlecht.

Foto: Edburg mit ihrer geliebten Mum innocent
P.S. Danke auch an meinen Papa, der mich auch sehr stark gemacht hat und leider viel zu früh gestorben ist (ich war 19). 

Was können wir tun?

Besser zusammenwirken und uns unterstützen . Viele von uns erleben von Kindheit an ein schwächenorientiertes Denken (Du darfst das nicht), während hingegen Jungs stärkenorientiert gefördert werden (Das kannst du schon). Ich hatte da großes Glück mit meinen Eltern, sie haben an uns 3 Mädels geglaubt und uns zu starken Menschen gemacht, die an sich glauben. 

Gib öfters einer geschwächten Person eine Extraportion Energie!

Sagt nicht nur heute jeder Frau, was sie einzigartig macht, was sie zu einem besonderen Menschen macht, warum sie sich mehr zutrauen sollte, warum sie auf ihre Stärken stolz sein darf!

Genussvolles Stärken! Eure Diätologin Edburg Edlinger

Genussvoll durch die Fastenzeit

Aschermittwoch 6. März 2019

Die gesamte Fastenzeit begleite ich die U1 – Radio Tirol HörerInnen genussvoll durch eine achtsame Zeit.

Rosi Aigner-Gertl startete am Aschermittwoch mit einer süßen Auszeit durch. Der Versuch, einmal zugesetzten Zucker und Süßigkeiten für eine gewisse Zeit wegzulassen, kann durchaus eine wertvolle Erfahrung sein.

Trotzdem sollte man sich für mehr Nachhaltigkeit überlegen, warum man eigentlich so viel nascht und wie man es auch nach der süßen Auszeit schafft, einen genussvolleren Umgang mit Süßigkeiten zu finden.

Warum kann ich Süßem nicht widerstehen?

Wie bleibe ich standhaft wie ein Erdmännchen? Das können Gründe sein, warum sich manche mit einer süßen Auszeit schwer tun:

  • zu wenig Flüssigkeit
  • zu lange Essabstände
  • zu wenig essen bei den Hauptmahlzeiten
  • heimliches Naschen mit schlechtem Gewissen
  • Süßes gegen Langeweile, Kummer, Sorgen, Einsamkeit, als Belohnung

Meine Tipps für große Naschkatzen und Naschkater:

  • Trinken Sie täglich ausreichend über den Tag verteilt! 30 ml pro kg Körpergewicht
  • Essen Sie regelmäßig und lassen Sie nicht einen zu großen Hunger zusammenkommen!
  • Essen Sie ausreichend bei den Hauptmahlzeiten und genießen Sie eine Extraportion Gemüse / Salat!
  • Genießen Sie Süßes mit gutem Gewissen gemeinsam in aller Öffentlichkeit!
  • Schreiben Sie sich eine Liste mit alternativen Möglichkeiten, die Ihnen auch in Situationen wie Trost, Langeweile, Kummer, … Befriedigung geben würden. Legen Sie diese Liste in die SCHOKO-LADE.

Genussvolle Grüße Diätologin Edburg Edlinger

Dabei bei "Grillen grillen"

Faschingsdienstag 5. März 2019

Ist es in Zukunft moralisch und ökologisch noch leistbar und vertretbar, Fleisch zu essen? Wenn nicht, was dann tun? Wir Diätologen empfehlen seit Jahrzehnten, maximal 2-3 Portionen Fleisch pro Woche zu essen. Und Qualität vor Quantität, Klasse statt Masse und eine artgerechte Tierhaltung liegt uns am Herzen.

In der Realität ist eine vegetarisch orientierte Ernährung für viele wenig attraktiv. Eine der Ideen für alternative Proteinlieferanten besteht im Einsatz von Insekten als Nahrungsmittel. Also auf geht´s zum „Grillen grillen“.

Nun gut, optisch war das Angebot an Würmern und Grillen keines, das mir das Wasser im Mund zusammenlaufen ließ. Und viel näher als auf diesem Bild kamen mir die Viecher nicht. Es waren definitiv zu viele Augen, Beine, Fühler und Flügel. Da half auch die liebevolle Darbietung von meiner Kollegin Karin Ratschiller nicht viel, die um einiges mutiger war. In unserer Runde haben auch alle beherzt probiert und lobten den Geschmack. Für mich als Flexitarierin steht vorerst fest: Bitte einmal Heu ohne Schrecken! Da bevorzuge ich persönlich pflanzliche Proteinlieferanten als Alternative zu Fleisch und kann damit auch genussvoll leben. Aber über Geschmack lässt sich eben streiten. Geschmäcker sind verschieden.

Genussvolle Grüße Diätologin Edburg Edlinger

Gemeinsam mehr erreichen

Mo 4. März 2019

Ernährungswissenschaftler und Diätologen sind die Experten in Sachen Ernährung. Ich durfte im Auftrag von AENGUS im Seminar „Marke ich“ am 26. Februar in Linz Erfolgskonzepte für eine fruchtbare Selbstständigkeit servieren und KollegInnen inspirieren. Kollegin Ernährungswissenschaftlerin Nicole Studeny servierte zum Abschluss ihre persönliche Success Story. Das Seminar war ausgebucht und das Interesse war groß.

Die Evaluierung ergab ein eindeutiges Ergebnis: Beurteilung Schulnote „Sehr Gut“. „Zu kurz“ war ein weiteres Feedback, denn in 5 Stunden kann man nicht die Welt bewegen. Ich werde mich bemühen, ein Marketingseminar für KollegInnen bald wieder zu servieren und diesmal mit genügend Zeit, also 2 Tagen.

Genussvolle Grüße Diätologin Edburg Edlinger

Ernährung bei Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa

Fr 1. März 2019

Gibt es eine spezielle Ernährung bei Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa? Wie kann ich zur Therapie beitragen? Wie sieht die Ernährungstherapie bei diesen chronisch entzündlichen Erkrankungen aus?

Man muss bei diesen Darmerkrankungen zwischen der Akutphase und der schubfreien Phase (Remission) unterscheiden. Ganz klar, Ernährung ist eine sehr wichtige Behandlungssäule neben anderen Therapiemaßnahmen. Das FODMAP Ernährungskonzept konnte einen Nutzen in Studien belegen, die aber nur von erfahrenden und spezialisierten DiätologInnen wie mir gemeinsam mit dem Betroffenen geplant werden können. 

Tiroler Betroffene mit Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa haben die einmalige Möglichkeit, im Rahmen eines Wochenendseminares des ÖMCCV vom 15. – 16. März in Innsbruck viele Strategien zum besseren Leben mit ihrer Erkrankung kennenzulernen. Auch ich darf dort meine Expertise in einem Ernährungsworkshop servieren und freue mich auf rege Teilnahme von (frisch diagnostizierten)  Menschen mit der Diagnose Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa.

Genussvolle Grüße Diätologin Edburg Edlinger

Work-Life oder Life-Work-Balance?

Fr 15. Februar 2019

Heute darf ich Life-Work-Balance leben und genieße einen wunderbaren Skitag mit meinem Schwiegervater – und das im perfekten Partner-Look laughing.

Ich nehme mir bewusst Auszeiten und um wirklich sicher zu gehen, dass ich nicht doch meiner Leidenschaft – meinem Beruf nachkomme und arbeite, mache ich etwas aus und damit wird es verbindliche wunderschöne Freizeit. So freue ich mich wieder umso mehr auf meine Arbeit, weil ich mir Auszeiten gönne.

Meine Tipps für Work-Life-Balance:

  • Vereinbare regelmäßig Termine mit Menschen, mit denen du gerne deine Freizeit genießt. 
  • Überlege dir gemeinsam mit deinem Partner, was ihr Schönes in eurer Freizeit unternehmen wollt.
  • Überlege dir, welche Hobbies dir Freude bereiten und schenke ihnen Zeit.
  • Manchmal ist es auch wertvoll, die Freizeit ganz allein zu genießen und ganz bei sich zu sein. Nimm ein gutes Buch zur Hand. Ich verwöhne dann auch gerne meine Pflanzen oder bin kreativ in der Fotografie. 

Genussvolle Grüße Diätologin Edburg Edlinger

Ernährung und Demenz

Mi 13. Februar 2019
Ernährung bei Demenz

Kann ich mit Essen Demenz heilen? Was Essen gegen Alzheimer? Was verursacht Demenz? Was kann man tun, um Demenz vorzubeugen?

Unsere Bevölkerung wird zunehmen älter und damit steigt auch die Häufigkeit an Demenzerkrankungen. Besonders für Angehörige ist es eine große Herausforderung, die Welt eines Demenzbetroffenen zu verstehen und auf die Bedürfnisse richtig einzugehen. Beim Infoabend Chaos im Kopf präsentieren PDL Markus Moosbrugger und ich Lösungsstrategien für ein leichteres Leben für Betroffene und Angehörige.

3 Tipps für klare Momente:

  • Mit ausreichender Trinkmenge bleiben wir geistig fit! 
  • Alkohol bitte in kleinen Mengen genießen. 
  • Lange Essenspausen führen zu einem Blutzuckerabfall und unsere geistige Leistung sinkt.

Besuchen Sie unsere unterhaltsame und interessante Veranstaltung! Details zum Infoabend erfahren Sie hier mit einem Klick! Genussvolle Grüße Diätologin Edburg Edlinger

Ernährungstipps gegen das Mittagstief

Mo 28. Jänner 2019
U1 Radio Tirol Interview

Gähn … Stehaufmännchen oder im Mittagstief? Gerade gab ich der U1 Radio Tirol-Redakteurin Rosi Aigner-Gertl ein Interview über die „postprandiale Müdigkeit“ (latein.: post prandium = nach dem Essen).

Wir nennen es im Volksmund auch liebevoll Schnitzelkoma oder Fressnarkose.

Ein gewisses Tief nach dem Essen ist durchaus physiologisch, also ganz natürlich. Denn die Durchblutung ist jetzt zentral im Verdauungstrakt am stärksten, dort wo hart gearbeitet wird. Das führt zu einer schlechteren Durchblutung von Gehirn und Muskulatur und sorgt für Leistungsabfall.

3 Tipps für garantierte komatöse Zustände:

  • Iss möglichst schwerverdauliche Kost!
  • Iss eine extragroße Portion!
  • Iss so schnell wie möglich!

3 Tipps für starke Momente ohne belastendem Tief:

  • Bist du ein Nimmersatt? Trinke ein Glas Wasser vor der Mahlzeit!
  • Genieße eine kleine Portion in einer ausgewogenen Mischung aus Proteinen, Kohlenhydraten und bunten Gemüsekompositionen!
  • Lass nach dem Essen frische Luft herein, lüfte gründlich und strecke dich oder genieße einen Spaziergang.

Hört heute zwischen 16.30 – 17.00 meine Ernährungsexpertise! Genussvolle Grüße Diätologin Edburg Edlinger